Besonders (Klein-)Betriebe in zukunftsweisenden Branchen bei der Entwicklung ihrer Ausbildungsmöglichkeiten unterstützen, ungünstige regionale Verhältnisse von angebotenen und nachgefragten Ausbildungsplätzen verbessern und so alle vorhandenen Ausbildungsplatzreserven ausschöpfen: Angesichts der zunehmend angespannten Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt sind dies die zentralen Ziele des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aufgelegten und vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) durchgeführten und wissenschaftlich begleiteten Programms STARegio (Strukturverbesserung der Ausbildung in Regionen mit besonderem Förderbedarf), das am 21. Oktober 2003 in einer Ausbildungskonferenz in Gelsenkirchen öffentlich vorgestellt wurde. STARegio fördert Projekte, die nicht-ausbildenden ebenso wie ausbildenden Betrieben neue Möglichkeiten eröffnen, sowohl in die Ausbildung einzusteigen wie auch die bisherigen Ausbildungskapazitäten zu erweitern. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Regionen in Westdeutschland, in denen eine vergleichsweise überproportionale Verschlechterung des Ausbildungsangebots zu verzeichnen ist. Für das bis 2007 geplante Programm stehen insgesamt 25 Mio. € zur Verfügung, kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
Unterstützt werden im Einzelnen
Als erstes Ergebnis im STARegio-Programm werden in Kürze vier Handbücher im Internet abrufbar sein, die über bereits bestehende öffentliche Programme zur Förderung der Ausbildung informieren und verschiedene Ausbildungsfragen beantworten:
- Öffentliche Programme zur Förderung der Ausbildung
- Gestaltung von Ausbildungsverbünden
- Handbuch zum Coaching von Ausbildungsinitiativen
- Rechtsratgeber für die Verbundausbildung.
Weitere Informationen zum Programm STARegio, die Förderrichtlinien zur Durchführung des Programms, das Antragsformular, mit dem Fördermittel aus dem Programm beantragt werden können, sowie (in Kürze) die o.g. Handbücher sind im Internet abrufbar unter www.bibb.de/de/staregio.htm