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Gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Europäischen Union:

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Liebe Leserin, lieber Leser,

nachfolgend erhalten Sie den aktuellen Newsletter von STARegio - Strukturverbesserung der Ausbildung in ausgewählten Regionen.

Im Newsletter informieren wir Sie über Aktuelles aus dem Programm STARegio. Darüber hinaus erhalten Sie Informationen über berufsbildungspolitisch relevante Themen sowie aktuelle Veranstaltungshinweise.

Viel Vergnügen bei der Lektüre!

Ihr STARegio-Team

Inhaltsverzeichnis


Aktuelles

Projektskizzen der 4. Förderrunde sind auf der STARegio Homepage eingestellt.

Im Internetportal des STARegio Programms unter www.staregio.de sind die Projektskizzen aus der 4. Förderrunde eingestellt und können abgerufen werden.

Ausschreibung 5. Förderrunde

Das Bewerbungsverfahren für die 5. und letzte Förderrunde im Rahmen des STARegio Programms konnte mit dem Einsendeschluss der Projektanträge zum 29. September 2005 abgeschlossen werden.
Das Auswahlverfahren der über 70 eingereichten Anträge ist noch nicht abgeschlossen. Voraussichtlich können in dieser Ausschreibungsrunde bis zu 15 weitere Projekte bewilligt werden.
In die Projektförderung neu aufgenommen wurde der Themenschwerpunkt „Stiftungen und Ausbildung“, auf den sich mehrere eingereichte Anträge beziehen.


Programminformation

STARegio Auftaktveranstaltung der 4. Förderrunde

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung am 13. Oktober 2005 im Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn stellten sich 19 neue STARegio-Projekte mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten vor. Informationen zu den Projekten finden Sie auf der STARegio Homepage.


Das BMBF informiert

JOBSTARTER ein neues Programm für mehr Ausbildung
Das BMBF fördert Strukturwandel im Ausbildungsmarkt mit zusätzlichen 100 Mio. Euro

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STARegio-Projekte stellen sich vor

Teilzeitausbildung für junge Mütter und Väter unter 25 Jahren und in Pflege eingebundene junge Erwachsene

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Aus den Ausbildungsstrukturprogrammen – „Unter einem Dach“

Hier erhalten Sie aktuelle Informationen aus den fünf Ausbildungsstrukturprogrammen des BMBF.

„Moscheen aktiv für Berufsbildung“

Bereits 1400 türkische Imame und Vereinsvorsitzende besuchten die Veranstaltung „Moscheen aktiv für Berufsbildung“. Mit dieser Aktionsreihe werden Vorbeter und Vertreter von Moscheevereinen im ganzen Bundesgebiet über das duale Ausbildungssystem informiert.

Initiiert wurde die Kampagne von der Koordinierungsstelle KAUSA, der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB), dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Dem türkisch-islamischen Verband DITIB sind rund 750 Moscheevereine in ganz Deutschland angeschlossen. Daher bietet die Organisationsstruktur des Verbands eine gute Möglichkeit, an eine große Gruppe von Multiplikatoren, in diesem Fall: Vorbeter und Vereinsvorsitzende, heranzutreten und für berufliche Ausbildung zu sensibilisieren. Nach der Schulungsteilnahme sollen die Multiplikatoren selber in der Moschee, in der Nachbarschaft, kurz in der Gemeinde Jugendliche und deren Eltern sowie Unternehmer für die Berufsausbildung gewinnen.

Der Parlamentarische Staatssekretär im BMBF, Ulrich Kasparick, und der Hauptgeschäftsführer des DIHK, Martin Wansleben eröffneten die Aktion am 16. April 2005 in Köln in den Räumen der DITIB-Zentrale. Wansleben bringt die Intention der Schulungsveranstaltungen auf den Punkt: „Wenn wir Imame und die Vorsitzenden der Moscheevereine besser über das deutsche Ausbildungssystem informieren, dann erreichen wir auch die Jugendlichen und ihre Eltern“.

Die Notwendigkeit, Jugendliche und Eltern, auch Unternehmer mit Migrationshintergrund für das duale Ausbildungssystem zu gewinnen,  wird vor dem Hintergrund einer besorgniserregenden Situation sehr deutlich: Nur etwa ein Drittel der Jugendlichen mit Migrationshintergrund entscheiden sich für eine Berufsausbildung - bei ihren deutschen Altersgenossen sind es mehr als doppelt so viele. Der Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Kasparick, sieht darin auch eine verpasste Chance für die Integration. „Der berufliche Erfolg entscheidet darüber, ob Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland wirklich auf Dauer Fuß fassen.“

Der Präsident der DITIB, Ridvan Cakir, sieht seine Organisation als Mittler für die in Deutschland lebenden türkischstämmigen Familien. „Imame und die Vorsitzenden können hier eine Brücke schlagen.“ Wie dies in der Praxis ausschauen kann, wird in den Schulungen veranschaulicht. Die Teilnehmer erhalten Informationen zu Themen der Berufsorientierung, der Informationskanäle von Ausbildungsplatzsuche und der Bewältigung der Ausbildung. In Interviews mit Experten aus der Agentur für Arbeit, der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer werden alle relevanten Aspekte der Berufsausbildung erörtert. Dabei sollen die Multiplikatoren nicht die Aufgaben eines Berufsberaters oder eines Ausbildungsberaters übernehmen. Sie sollen Mittler sein zwischen Gemeindemitgliedern und den Beratungsinstitutionen. Dafür wird ihnen auf den Veranstaltungen die Beratungs- und Serviceangebote der Institutionen näher gebracht. Gleichzeitig lernen die Imame und Vereinsvorsitzende Ansprechpartner kennen, die sie zu Informationsabende für Jugendliche, für Eltern oder auch für Unternehmer einladen können. Auch Projekte und Initiativen aus der Region werden vorgestellt, die sich auf das Thema „Berufsausbildung und Migranten“ spezialisiert haben und für Kooperationen offen sind.

Damit sprachliche Engpässe die Aufnahme der gebotenen Informationen nicht beeinträchtigen, werden die Veranstaltungen zweisprachig durchgeführt. Zudem erhalten die Multiplikatoren Teilnehmermappen mit Informationen zu Bildungsthemen. Auch ist darin eine Sammlung von Tipps und Anregungen zu verschiedenen Handlungsmöglichkeiten enthalten.

Neben Köln waren die bisherigen Stationen der Aktionsreihe Dortmund, Berlin, Stuttgart, München, Frankfurt am Main, Karlsruhe und Hannover. Die Aktion erfährt nicht nur von Kommunalpolitikern, sondern auch von Bundes- und Landespolitikern Aufmerksamkeit und Unterstützung. Die  Bundesintegrationsbeauftragte Marieluise Beck, der bayerische Innenminister Günther Beckstein u.a. unterstützten mit ihrer persönlichen Teilnahme die jeweilige Veranstaltung.

Weitere Termine der Aktionsreihe sind:
- 12. November: Hamburg,
- 19. November: Nürnberg und
- 03. Dezember: Ludwigshafen.

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Good-Practice Beispiele von RegioKom

Verbreitung und Transfer guter Beispiele für regionale Kooperationen und Ausbildungsverbünde zur Verbesserung der Ausbildungssituation in den neuen Ländern sind zentrales Anliegen der im Rahmen des Ausbildungsstrukturprojekts Regio-Kompetenz-Ausbildung (www.regiokom.de) in der Publikationsreihe „Good Practice in den neuen Ländern“ herausgegebenen Schriften. In dieser Reihe ist kürzlich der Band „Tourismus und Freizeitwirtschaft“ erschienen. Er enthält eine Bilanz der Netzwerkarbeit von Regio-Kompetenz-Ausbildung im Bereich der Freizeit- und Gesundheitsberufe. Die einzelnen Beiträge verdeutlichen, wie es durch das Engagement und die Kooperation vieler Beteiligter gelungen ist, diese Branche für die berufliche Bildung zu erschließen und damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung und Weiterentwicklung des Ausbildungsplatzangebotes im Interesse der jungen Menschen sowie zur wirtschaftlichen Entwicklung in den neuen Ländern zu leisten.

Zusammen mit den bereits erschienenen Publikationen über die IT-Ausbildungsinitiative Altmark, das Ausbildungsnetzwerk Mechatronik sowie grenzüberschreitende Kooperationen in der Berufsbildung mit Polen und Tschechien liegen damit jetzt zu vier im Projekt RegioKom aufgebauten thematischen und regionalen Ausbildungsnetzwerken entsprechende Veröffentlichungen mit dem Schwerpunkt auf Good Practice-Beispielen vor.
Sie geben einen umfassenden Überblick über die Entwicklung und die Ergebnisse der Projektarbeit in verschiedenen branchen- bzw. berufsbezogenen Bereichen.

Die Publikation „Tourismus und Freizeitwirtschaft“ ist zum Preis von € 14,90 zu beziehen beim W. Bertelsmann Verlag, Auf dem Esch 4, 33619 Bielefeld, Tel. 0521/911 01-11, Fax: 0521/911 01-19, E-mail: service@wbv.de
Ansprechpartner im BIBB: Wolfgang Müller-Tamke, Tel. 0228 / 107-1412,
E-Mail: muellertamke@bibb.de

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Fundraising für Ausbildung

Die Dokumentation des Fachseminars "Stiftungen und Vereine: Fundraising für Ausbildung", das das STARegio-Team und die Patenschaftsstelle für Ausbildung am 10. Juni im BIBB veranstaltet haben, liegt nun vor. Exemplare können kostenlos unter nachstehendem Kontakt bestellt werden:

Stiftung Begabtenförderungswerk berufliche Bildung gGmbH
Patenschaftsstelle für Ausbildung
Lievelingsweg 102-104
53119 Bonn
Tel.: 0228/ 62 931-42
Fax: 0228/ 62 931-11
E-Mail: heinke@begabtenfoerderung.de
www.patenschaftsstelle.de

Cover


Informationen aus der Berufsbildung

Die Wirtschafts- und Bildungsministerien von Deutschland und Österreich haben am 31. August 2005 die Vergleichbarkeit ihrer Berufsabschlüsse vereinbart

Grundlage der Wiener Erklärung ist die langjährige enge Berufsbildungszusammenarbeit zwischen Deutschland und Österreich. Seit 1990 wurden in Einzelverfahren über 200 Berufsabschlüsse gleichgestellt. Mit der Feststellung einer grundsätzlichen Vergleichbarkeit ist die Einstufung von beruflichen Qualifikationen nun unbürokratisch möglich.

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Empfehlung zu einem Ausbildungsvertragsmuster

Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat die Empfehlung zu einem Ausbildungsvertragsmuster verabschiedet, die die Empfehlung des Bundesausschusses für Berufsbildung vom 9. Juni 1971 zum Berufsausbildungsvertrag und die Empfehlung des Bundesausschusses für Berufsbildung vom 24. August 1971 -Merkblatt zum Berufsausbildungsvertrag- ersetzt.

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Tipps & Termine

Tipps

LänderAKTIV

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierte und vom good-practice center des Bundesinstitut für Berufsbildung betreute neue Online-Protal LänderAKTIV  dokumentiert Förderaktivitäten der 16 Bundesländer im Übergangsfeld von der allgemeinbildenden Schule in die Arbeitswelt.

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Interkulturelle Kompetenz als Chance - Eine Anleitung zur Entdeckung der beruflichen Potenziale von Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Die Beratungs- und Koordinierungsstelle zur beruflichen Qualifizierung von jungen Migrantinnen und Migranten (BQM-Hamburg) arbeitet an der Verbesserung der Ausbildungssituation und an den Chancen für junge Menschen mit Migrationshintergrund. Mit wissenschaftlicher Begleitung entwickelte BQM das Arbeitsheft „Interkulturelle Kompetenz als Chance“ für Beratungslehrer/innen und Pädagogen/innen zur Entdeckung, Anerkennung und Förderung der beruflichen Potenziale von jungen Migranten/innen.

Die in dieser Publikation vorgestellten Lernspiele orientieren sich an den Anforderungen des Berufs- und Arbeitslebens und wurden mit Jugendlichen verschiedenen Alters und Bildungsniveaus erprobt. Dabei findet Berücksichtigung, dass zu den häufig übersehenen Stärken junger Migranten und Migrantinnen neben der Zwei- oder Mehrsprachigkeit ihre interkulturellen Kompetenzen gehören, die in einer pluralistischen und kulturell vielfältigen Gesellschaft immer wichtiger werden und vor allem in der Wirtschaft an Bedeutung gewinnen.

Das Heft kann bei der KWB Hamburg (eralp@kwb.de) kostenlos bestellt werden.

Filmtipp

Wie haben Irina, Tania oder Arif (Jugendliche mit Migrationshintergrund) ihren Traumberuf gefunden? Was sind die Voraussetzungen für eine Ausbildung? Und welche Möglichkeiten gibt es überhaupt? Diese und weitere Fragen klärt der 15Minütige Film in flottem Tempo. Er füllt Berufsvorbereitung mit Leben.
Den Film können Sie bei der KWB / BQM – Hamburg, ehmke@kwb.de kostenlos anfordern.

Termine

Literaturhinweise

Bundesinstitut für Berufsbildung (Hrsg.) (2005): Neue und modernisierte Ausbildungsberufe 2005. Kurzbeschreibungen. Mit einer Einführung  und einer Übersicht über alle seit 1996 neu geordneten Berufe. Stand August 2005. Bonn
ISBN 3-7639-1063-8

Die neue Broschüre des Bundesministerium für Bildung und Forschung "Ausbildung und Beruf" steht im Internet zum Download bereit.
Erläutert werden die Rechte und Pflichten rund um die duale Berufsausbildung. In dieser 31. Auflage sind alle Neuerungen nach der Reform des Berufsbildungsgesetzes berücksichtigt.
Die Broschüre erhalten Sie als Download beim BMBF.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (Hrsg.) (2005): Schule - und dann? Ratgeber zum Start in die Ausbildung. Bonn, Berlin.
Die Broschüre erhalten Sie als Download beim BMBF.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.) (2005): 12. Kinder- und Jugendbericht. Bericht über die Lebenssituation junger Menschen und die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland. Berlin
Den Bericht erhalten Sie als Download beim BMFSFJ.

Bundesinstitut für Berufsbildung (Hrsg.) (2005): Wir brauchen hier jeden, hoffnungslose Fälle können wir uns nicht erlauben! Wege zur Sicherung der beruflichen Zukunft in Deutschland. Bielefeld

Wirtschaftsmaganzin Clavis zur erfolgreichen Integration von Migrantinnen und Migranten
Das Wirtschaftsmagazin erscheint im Rahmen der Initiative Integration durch Qualifizierung und wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) und die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Zusammenarbeit mit der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk e.V. (ZWH) gefördert. Adressanten sind Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung mit der Zielsetzung, über Wege der beruflichen Qualifizierung die Integration aktiv zu fördern.

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