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Gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Europäischen Union:

Logos von: BMBF, EU, Ausbilden jetzt, BiBB

Liebe Leserin, lieber Leser,

herzlich Willkommen zur ersten Ausgabe des Newsletters des Ausbildungsstrukturprogramms STARegio - Strukturverbesserung der Ausbildung in ausgewählten Regionen.

Im Newsletter informieren wir Sie über Aktuelles aus dem Programm STARegio.
Darüber hinaus erhalten Sie Informationen über berufsbildungspolitisch relevante Themen sowie aktuelle Veranstaltungshinweise.

Wir freuen uns mit Ihnen auf spannende Projekte im Jahr 2005!

Ihr STARegio-Team

Inhaltsverzeichnis


Aktuelles

4. Förderrunde

Seit dem 01. Februar 2005 sind die neuen Förderrichtlinien des BMBF-Ausbildungsplatzprogramms STARegio im Bundesanzeiger und auf dem STARegio-Internetportal www.staregio.de veröffentlicht. Anträge auf Förderung sind bis zum 01. April 2005 beim BIBB einzureichen. Weitere Informationen zur vierten Förderrunde erhalten Sie unter www.staregio.de.


Programminformation

STARegio-Projekte

Ergebnis der bisherigen Ausschreibungsrunden vom September 2003 und vom April 2004 sind 39 geförderte STARegio-Projekte, die zur Strukturverbesserung in Regionen mit besonderem Förderbedarf durchgeführt werden. Die Fördermittel des Programms STARegio wurden vom Bund im Rahmen des Nationalen Paktes für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland um 50 Prozent aufgestockt. Daher konnten mit einer erneuten Ausschreibung der Förderrichtlinien 16 neue STARegio-Projekte im Jahr 2004 in die Förderung aufgenommen werden. Bis Ende November 2004 gingen in den drei Förderrunden insgesamt 258 Projektanträge ein, von denen nach einer fachlichen Bewertung nunmehr insgesamt 55 Projekte zur Bewilligung ausgewählt wurden. Diese verteilen sich wie folgt auf die alten Länder:

Baden-Württemberg: 2 Projekte
Bayern: 6 Projekte
Bremen: 1 Projekt
Hamburg: 3 Projekte
Hessen: 7 Projekte
Niedersachsen: 9 Projekte
Nordrhein-Westfalen: 21 Projekte
Rheinland-Pfalz: 3 Projekte
Schleswig-Holstein: 2 Projekte
Saarland: 1 Projekt

DeutschlandkarteEine graphische Übersicht über die STARegio-Projekte der ersten und zweiten Förderrunde finden Sie unter www.staregio.de.

Eine Übersicht über die Projekte der 3. Förderrunde finden Sie ebenfalls auf dem STARegio-Internetportal, und zwar hier.




Ein STARegio-Projekt stellt sich vor

NZA - Netzwerk Zukunft der Ausbildung

Bernd Höller, ProjektleiterDas STARegio-Projekt „NZA - Netzwerk Zukunft der Ausbildung“ der zweiten Förderrunde wird durch die Netzwerk business plus GmbH seit dem 01. August 2004 in der Arbeitsmarktregion Bergisch Gladbach (Leverkusen, Oberberg und Rheinberg) umgesetzt. Das Projektteam setzt vom Standort Gummersbach die Schwerpunkte Ausbildungsplatzmarketing, externes Ausbildungsmanagement und den Aufbau neuer Ausbildungsnetzwerke mit der Konzentration auf die Verbundausbildung auf der Grundlage eines „Regionalen Ausbildungsmarktmonitorings“ um.

Die im bisherigen Projektverlauf bedeutendsten Ergebnisse sind:

  1. Monitoring
    Im regionalen Ausbildungsmarktmonitoring liegen die ersten Etappen hinter uns.
    Die Sekundäranalyse der vorhandenen Daten ist abgeschlossen, die Expertengespräche sind geführt. In Kombination bietet dies die Grundlage für die zukünftigen schriftlichen, telefonischen und persönlichen Befragungen der Unternehmen. Dafür nötige Instrumente wie Fragebögen, Interviewleitfäden, Datenbank und Adressdateien wurden entwickelt und sind einsatzbereit. Damit können die beiden ersten Befragungswellen im Handwerk (schriftlich) und der IHK (telefonisch) im Februar beginnen. Darin ermittelte Bedarfe der ausbildungswilligen Betriebe geben den Ausbildungsmanagern den Ansatzpunkt für die Unterstützung der Betriebe bei der Schaffung von neuen Ausbildungsplätzen und werden zudem als Handlungsempfehlungen an die regionalen Akteure des Ausbildungsmarktes weitergeleitet.
  2. Eingliederung in die Region
    Die regionale Einbindung hat in der kurzen Projektlaufzeit auf vielfältige Weise schon nachhaltig Wirkung gezeigt. Neben den Arbeitsmarktakteuren (Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach, IHK zu Köln, Kreishandwerkerschaft Oberberg) haben sich zahlreiche weitere für die Strukturverbesserung wichtige Unternehmen, Organisationen und Bildungsträger dem Netzwerk angeschlossen.
    Die im November 2004 durchgeführte „Erste NZA Ausbildungskonferenz“ mit über 120 Teilnehmern und Teilnehmerinnen – davon über achtzig Betriebsinhaber und Betriebsinhaberinnen sowie Personalverantwortliche aus dem oberbergischen Handwerk – besitzt Symbolcharakter für die Region.
    Als ein Ergebnis der Konferenz sind spontane Initiativen zur Verbesserung der Ausbildungssituation in der Projektregion entstanden, u.a. ein Arbeitskreis zur Förderung der Ausbildungschancen für benachteiligte Jugendliche und ein Aktionsbündnis zur Erhaltung regionaler Ausbildungsinfrastrukturen.
  3. Innovativer runder Tisch
    Für spezielle Bereiche der Ausbildung nehmen sich einzelne Netzwerkpartner gezielt Ausbildungsschwerpunkte vor. Wird für die Betriebe im Zuständigkeitsbereich der IHK die Verbundausbildung intensiv unterstützt, erfolgt für das Handwerk eine gezielte Begleitung bei der Errichtung neuer betrieblicher Ausbildungsstätten oder innovativer Projekte zur Erweiterung der Ausbildungskapazitäten – immer mit der Vorgabe der Gewinnung zusätzlicher Ausbildungsplätze. Ziel dieser Netzwerkarbeit ist es, während des Projektzeitraums einen „innovativen runden Tisch“ aufzubauen, der zur qualitativen Verbesserung der Ausbildungssituation in der Region beiträgt.

    Kontakt:
    Bernd Höller
    Projektleiter
    Projektbüro "NZA Netzwerk Zukunft der Ausbildung"
    Bunsenstraße 5
    51647 Gummersbach
    Telefon: 02261/ 81 43 43 oder 0163 / 45 50 362
    Telefax: 02261/ 81 49 42
    E-Mail: bernd.hoeller@netzwerk-business-plus.de

Aus den Ausbildungsstrukturprogrammen – „Unter einem Dach“ des BMBF

Die Ausbildungsoffensive 2004 der Bundesregierung hat das Ziel, die Ausbildungssituation nachhaltig zu verbessern, sie ist zugleich zentrales Element zur Umsetzung der im "Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland" vereinbarten flankierenden Aktivitäten des Bundes. Durch die Initiative Ausbildungsstrukturprogramme – „Unter einem Dach“ werden vom BMBF verschiedene geförderte Strukturprojekte vernetzt, die auf unterschiedlichen Wegen und mit unterschiedlichen Instrumenten das gemeinsame übergeordnete Ziel verfolgen, Potenziale für zusätzliche Ausbildungsplätze zu erschließen.

Die fünf Ausbildungsstrukturprogramme – „Unter einem Dach“ sind:

Projekt Regio-Kompetenz-Ausbildung - Wettbewerb 2004

Auch im vergangenen Jahr wurde im Rahmen des Projekts wieder der Wettbewerb „Regionale Kooperation für Ausbildungsplätze in den neuen Ländern“ ausgeschrieben, um beispielhafte Projekte bzw. Projektideen für lokale und regionale Kooperationen zur Sicherung und Ausweitung des betrieblichen Ausbildungsplatzangebotes aufzudecken und zu dokumentieren.
Die Wettbewerbe der Jahre 2000 bis 2004 haben insgesamt eine erfreuliche Resonanz gezeigt und den Blick auf eine Vielzahl von lokalen und regionalen Ausbildungsinitiativen in den neuen Ländern eröffnet, die von den Prinzipien der Netzwerkarbeit geprägt sind. Darunter finden sich viele Beispiele, wie durch die Zusammenarbeit vieler Beteiligter in Netzwerken und Verbünden innovative Ideen und Projekte zur Sicherung und Ausweitung des betrieblichen Ausbildungsplatzangebots realisiert werden können bzw. bereits erfolgreich umgesetzt wurden. Insgesamt ist in den letzten Jahren damit eine Praxissammlung von über 370 Good-Practice-Beispielen entstanden, die in einer Publikationsreihe des BIBB dokumentiert sind.
Nähere Informationen zum Projekt und zu den Ergebnissen des Wettbewerbs 2004 finden sich unter www.regiokom.de, der Informations- und Kommunikationsplattform des Projekts.

Bundesinstitut für Berufsbildung (Hrsg.)
Regionale Kooperation für Ausbildungsplätze
Good-Practice in den neuen Ländern 2004
Bonn 2004, W. Bertelsmann Verlag

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Eine neue Broschüre der Patenschaftsstelle für Ausbildung

Stiftungen und berufliche Bildung
Die kürzlich erschienene Broschüre enthält wertvolle Informationen rund um das Thema „Stiftungen“. Die Zahl der Stiftungen ist in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. Die Stiftungsziele sind mannigfaltig. Daher ist die Frage spannend, in welcher Weise und in welchem Umfang das Thema berufliche Ausbildung in der deutschen Stiftungslandschaft etabliert ist. In der Broschüre geben aktuelle Forschungsergebnisse der Patenschaftsstelle Antwort. Gründungsinteressierte erhalten zahlreiche Informationen und Empfehlung rund um das Thema Stiftungsgründung. Viele Good-Practice-Beispiele sowie nützliche Adressen runden das Informationsangebot der Broschüre ab.

zum Download

Nähere Informationen zur Patenschaftsstelle für Ausbildung finden Sie unter www.patenschaftsstelle.de.

KAUSA-Seminarangebot für Ausbildungsplatzwerber/innen

Wie kann man es schaffen, dass sich Unternehmer und Unternehmerinnen ausländischer Herkunft an bzw. noch betrieblicher Ausbildung beteiligen? Welche Spezifika sind gerade bei dieser Zielgruppe wichtig?
Dies waren einige zentrale Fragestellungen eines Seminarangebotes, das von KAUSA im Oktober 2004 in fünf Städten – Köln, Berlin, Hamburg, Nürnberg und Stuttgart – angeboten wurde. Nun ist eine Dokumentation zu dieser Seminarreihe erschienen und soll den Ergebnistransfer sichern und verbreitern. Die Dokumentation kann kostenfrei bestellt werden. Da weiter Nachfrage besteht, sollen ähnliche Seminare auch in diesem Jahr angeboten werden. Mehr Informationen finden Sie auf http://www.kausa.de/.


Informationen aus der Berufsbildung

Ausgewählte Ergebnisse der BIBB-Erhebung zum 30. September 2004

Erste Gesamtergebnisse aus der Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum 30.09.2004 sind im BIBB-Portal veröffentlicht. Diese Erhebung berücksichtigt neu abgeschlossene Ausbildungsverträge, die in der Zeit vom 01.10.2003 bis zum 30.09.2004 abgeschlossen wurden und die am 30.09.2004 auch noch bestanden haben.

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Nur schwacher Anstieg der Ausbildungsvergütungen

Das Niveau der tariflichen Ausbildungsvergütungen unterscheidet sich deutlich nach den Ausbildungsbereichen: Im Westen wie im Osten wurden 2004 in Industrie und Handel sowie im Öffentlichen Dienst überdurchschnittlich hohe Ausbildungsvergütungen erreicht. Insgesamt lag der Vergütungsdurchschnitt für das gesamte Bundesgebiet bei monatlich 601 € und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 % an. Zu diesen Ergebnissen kommt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in seiner aktuellen Auswertung der tariflichen Ausbildungsvergütungen.

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Tipps & Termine

Literaturhinweise

Krekel, Elisabeth M.; Walden, Günther (Hrsg.)
Zukunft der Berufsausbildung in Deutschland - Empirische Untersuchen und Schlussfolgerungen
Bonn 2005, W. Bertelsmann Verlag
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Bundesinstitut für Berufsbildung
Neue und modernisierte Ausbildungsberufe 2004
Bonn 2005, W. Bertelsmann Verlag
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Bundesinstitut für Berufsbildung
Lieferbare Veröffentlichungen 2005
inkl. Überblick Lehr- und Lernmittel, auch als CD-ROM erhältlich
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Aktuelle Veranstaltungen


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Simone Asmuth
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